Nachbericht

Verein Kölner Stiftungen „Wir bewegen was“

Der Verein Kölner Stiftungen e. V. veranstaltete am 20. September 2014 im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln einen Projekttag zum Thema Sportförderung. Unter dem Motto „Wir bewegen was“ präsentierten sich Stiftungen aus Köln und Umgebung und informierten Projektträger, Vereine und Initiativen über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung. 

Die Resonanz auf die Veranstaltung war überwältigend. Der erste Teil der Informationsveranstaltung, für den eine Anmeldung erforderlich war, war weit vor dem Veranstaltungstag ausgebucht.

Das Angebot sowohl auf Seiten der Stiftungen als auch auf Seiten der Sportvereine ist vielseitig, aber häufig wissen die passenden Partner nichts vom jeweils anderen und seinen Möglichkeiten. Die Veranstaltung hat sehr dazu beigetragen, die Durchlässigkeit zwischen Stiftungen und Projektträgern und das Verständnis für die Belange und Richtlinien des Gegenübers zu erhöhen.

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung nutzten die Besucher die Gelegenheit, persönlich mit den Stiftungen in Kontakt zu treten und sich über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung zu informieren.

Zudem präsentierten viele Stiftungen von ihnen geförderte Projekte auf dem Markt der Möglichkeiten. Ob es um Therapeutisches Reiten geht, um Möglichkeiten, Sport als integrative Kraft für die Jugend- und Sozialarbeit zu nutzen oder um praxisnahe Optionen, den Folgen der gesellschaftlichen Isolation infolge einer Beeinträchtigung entgegen zu wirken – die Stiftungen des Kölner Stiftungen e. V. sind stets aktiv.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich von den Projekten „live“ ein Bild zu machen. Sie konnten bei einem Rollstuhlparcours und an der Basketballanlage ihre Geschicklichkeit beim Rollstuhlfahren erproben. Viele nahmen das Angebot an, beim Gesundheitsparcours ihre Cholesterin- und Blutdruckwerte überprüfen zu lassen oder eine Gesundheitsberatung mit praktischen Anleitungen aus dem Herzsport zu erhalten.

Holger Nikelis, der seit 1997 professioneller Rollstuhl-Tischtennisspieler ist und derzeit den Platz 1 der Weltrangliste belegt, war ebenfalls vor Ort. Viele Besucher, insbesondere Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit für ein Tischtennismatch.

Neben diesen vielen Aktionen war das Finale der MOOD TOUR ein weiterer Höhepunkt des Veranstaltungstages. Die Tour ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Fahrrädern, das einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet. In zwölf Etappen sind 64 depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen in drei Monaten rund 7000 km durch die ganze Republik geradelt. Die Finalisten wurden beim Eintreffen auf dem Gelände des Museums begeistert von den Besuchern und der Sambaband „Arsa Macao“ in Empfang genommen.

 

Impressionen „Wir bewegen was“

Dr. Ulrich Soénius, Vorsitzender des Vereins Kölner Stiftungen e. V. , eröffnet die Informationsveranstaltung zur Sportförderung. (Foto: Kämpgen-Stiftung)
Ankunft der Mood-Tour. (Foto: Gero Müller-Laschet)
Die beteiligten Stiftungen stellen sich vor. (Foto: Gero Müller-Laschet)
Die Besucher informieren sich an den Ständen der Stiftungen. (Foto: Kämpgen-Stiftung)